Kristoffer Kristofferson, kurz „Kris“ genannt, wurde am 22. Juni 1936 in Brownsville im US-Bundesstaat Texas geboren. Er ist ein Enkel schwedischer Einwanderer und zog während seiner Kindheit häufig um. Er besuchte die Highschool in San Mateo in Kalifornien und das kalifornische Pomona-College. Er erhielt ein Rhodes-Stipendium und studierte am Merton-College der Universität Oxford. Unter dem Namen Kris Karson nahm er in England seine ersten Musikstücke auf, die jedoch keinen Erfolg brachten. Im Jahre 1960 verließ er die Universität mit einem Abschluss in englischer Literatur und heiratete seine Jugendfreundin Fran Beer. Er wurde Hubschrauberpilot in der US-Armee. In den Jahren 1962 bis 1965 war er als Hubschrauberpilot in Bad Kreuznach stationiert.
Im Jahre 1965 trat Kris Kristofferson aus der US-Armee aus, um seine musikalische Karriere als Country-Sänger in Nashville, Tennessee, zu starten. Seinen Lebensunterhalt verdiente er mit Gelegenheitsjobs. Eine Speiseröhrenerkrankung seines Sohnes stellte für die Familie eine hohe finanzielle Belastung dar und war ein Grund für das Scheitern der Ehe. Ein erster musikalischer Erfolg war 1963 Viet Nam Blues, der von Dave Dudley herausgegeben wurde. Roger Miller nahm mit Kris Kristofferson „Me and Bobby McGee“auf. Johnny Cash erkannte das Talent von Kris Kristofferson und machte den Titel „Sunday Morning coming down“ bekannt. Weitere erfolgreiche Hits folgten. „Me and Bobby McGee“ wurde durch Janis Joplin zum Welterfolg.
Im Jahre 1973 heiratete Kris Kristofferson die Sängerin Rita Coolidge, mit der er im Duett auftrat und dreimal den Grammy als bestes Duo gewann. Aufgrund von Alkoholproblemen von Kristofferson wurde die Ehe 1980 geschieden. Kristofferson ist seit 1983 mit Lisa Meyers verheiratet und hat mit ihr 5 Kinder. Das Paar lebt auf der Hawaii-Insel Maui.
Kristofferson war als Schauspieler in mehreren Filmen erfolgreich. Für die Neuverfilmung von „A Star is born“ mit Barbra Streisand erhielt er den Golden Globe und wurde für den Oscar nominiert.