Welche Wohnmöglichkeiten habe ich im Studium?

Der größte Kostenblock für einen Studenten im Monat ist die Miete. Je nachdem, wo man studiert, können diese Kosten stark variieren. Am teuersten wohnt man in klassischen und wirtschaftsstarken Studentenstädten mit hoher Kaufkraft, wie Frankfurt, München, Hamburg oder Köln, denn hier muss man mindestens 300 Euro Miete einrechnen. In den neuen Bundesländern sind die Mieten mit monatlich etwa 190 Euro wesentlich günstiger.

Es gilt, dass ein Studierender, der einen Wohnplatz im Wohnheim bekommen hat, am günstigsten wohnt, denn im Wohnheim zahlt man durchschnittlich an die 180 Euro Miete. Eine Wohnung würde leicht mal 300 Euro kosten. Als gute Alternative bietet sich eine Studenten-WG an, denn die Kosten für ein Zimmer in einer WG sind mit den Wohnheimkosten gleichgestellt. Ein passendes Zimmer findet man über die Zeitungen, Internetbörsen oder den Aushängen an der Hochschule.

Studentenwohnheimplatz?

Um einen Platz im Wohnheim zu bekommen, muss man beim Studentenwerk einen Antrag stellen. Diese liegen meist in den Hochschulen aus oder man findet diese auch online auf der Homepage der Hochschule. Die Bewerbungsverfahren sind in allen Hochschulen gleich, denn entscheidend ist, dass der Studierende an der Hochschule immatrikuliert ist. Ist ein Wohnheim bereits belegt, so kommt der Antragsteller meist auf die Warteliste für die Wohnheimplätze. Wie lange diese dauert, ist meist unterschiedlich, denn zwischen ein paar Wochen und ein paar Semestern kann diese Wartezeit liegen.