Unter Lebenserhaltungskosten versteht man die Kosten, die monatlich anfallen, wenn alle Grundbedürfnisse, wie Wohnen, Essen und Kleidung sowie Freizeit einkalkuliert werden. Selbst bei einem sparsamen Lebensstil gibt es Sonderposten, die in gleicher Höhe anfallen. In bestimmten Bereichen kann man von einem Sondertarif für Studierende sprechen, diese betreffen meist das Wohnen und das Essen. Beispielsweise ist ein Zimmer im Studentenwohnheim und das tägliche Mittagsessen ein echter Geheimtipp, um bares Geld zu sparen.
Doch selbst wenn man im Wohnheim wohnt und täglich in der Mensa isst, fallen andere Kosten an, wie:
- Miete (durchschnittlich 250 Euro einschließlich Nebenkosten)
- Fahrkosten (durchschnittlich 86 Euro für Auto oder öffentliche Verkehrsmittel einschließlich Semesterticket)
- Lernmittel (durchschnittlich 37 Euro monatlich für Bücher und Schreibwaren)
- Telefon, Internet, Rundfunk (durchschnittlich 50 Euro auch wenn der PC an der Hochschule genutzt wird, kann ein Student heute nicht mehr auf moderne Kommunikation verzichten)
- Krankenversicherung (durchschnittlich 60 Euro, denn spätestens mit 25 muss sich jeder Student in der studentischen Krankenversicherung pflichtversichern)
- Verpflegung (durchschnittlich 160 Euro geben Studierende im Monat für Lebensmittel aus)
- Kleidung (durchschnittlich 57 Euro)
Das zusammen ergibt eine monatliche Belastung von durchschnittlich 700 Euro.
Während dem Studium kann man über die Runden kommen, aber dafür muss man auf verschiedene Sachen, wie Urlaub oder Auto verzichten. Wer gern im Luxus lebt, braucht mehr Geld, was man sich eventuell mit einem Nebenjob dazuverdienen kann.