Die meisten Studierenden fragen zu Beginn, wie man sein Studium finanzieren kann und wo man die Anträge bekommt. Meist ist es unmöglich die gesamten Kosten über einen Nebenjob zu decken, weil erstens der Student unter dem Stress leidet und das gesamte Studium nicht den Erfolg, den man sich erhofft bringt. Für diese Situationen gibt es verschiedene Möglichkeiten, die man in Anspruch nehmen kann, aber man sollte sich im Vorfeld im Klaren darüber sein, dass die staatlichen Unterstützungen rückerstattet werden müssen.
Beispielsweise können die Eltern durch ihre Lebenssituation nicht finanziell für den Studierenden aufkommen, so hat er die Möglichkeit beim zuständigen Studentenwerk BAföG zu beantragen. Darunter versteht man ein Darlehen, dass man nach dem Studium nur zur Hälfte zurückzahlen muss. Seit 2005 haben 507.000 Studierende der ca. 2 Mio. Studierende in Deutschland die Förderung in Anspruch genommen und ca. 70 % der Antragsteller geben an, dass sie ohne diese Förderung nicht studieren können.
Als weitere Möglichkeit gibt es noch das sogenannte Stipendium, aber das erhalten gerade mal um die 2 % der Studierenden. Diese Förderung wird nur denen zugesichert, die besonders begabt sind, denn diese müssen die Förderung nicht zurückzahlen. Als Kehrseite zu den Vorzügen eines Stipendiums steht der Studienkredit, denn dieser ist mit der höchsten finanziellen Belastung verbunden. Dieser wird ohne Angabe von Sicherheiten an die Studierenden vergeben, aber kurz nach Abschluss des Studiums ist dieser auch in voller Höhe zur Rückzahlung fällig. Die Konditionen gegenüber einem normalen Kredit sind wesentlich besser.
Die meisten Studierenden nutzen allerdings eine Kombination aus Unterhalt der Eltern und der Finanzierung über einen gut bezahlten Nebenjob.