Rhodes Trust

 

Der Rhodes Trust vergibt - als Stiftung von Cecil Rhodes - Stipendien für einen Studienaufenthalt in Oxford.

Ausgewählt werden begabte Studentinnen und Studenten, die den von Rhodes benannten Kriterien entsprechen.

Bewerbung

Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren erhalten sie hier
 
Weiterführende Informationen

Rhodes Trust

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Universität Oxford - Studies Prospectus
Graduate sowie Undergraduate Studies Prospectus sind auch per Post erhältlich über: Graduate Admissions Office, University Offices, Wellington Square, Oxford OXl 2JD
 

Kontakt

Thomas Böcking, Sekretär
Thomas.Boecking@t-online.de
Alte Schloßstraße 9
96253 Untersiemau
Fax: 0049 +9565 - 27 88
 
Auswahlkomitee



Vorsitzender
Professor Dr. Reiner Kruecken, TU München

Dr. Heidrun Kugeler, Universität Heidelberg

Dr. Christina Kuhn, Universität Oxford

Professor Dr. Barbara Mittler, Universität Heidelberg

Jürgen Reitmaier, Extractive Industries Transparency Initiative, Berlin

Professor Dr. Hannes Unberath, Universität Bayreuth

Professor Stefan Vogenauer, Universität Oxford

 

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Die Cecil Rhodes Stipendien

Die Cecil Rhodes Stipendien gehen zurück auf die Stiftung von Cecil Rhodes, einem für die Geschichte des südlichen Afrikas außerordentlich wichtigen Unternehmer und Politiker, dessen politisches Wirken nicht unumstritten war.

Gerade aufgrund seiner Erfahrungen in Südafrika einerseits und aufgrund seiner eigenen Studienerfahrungen in Oxford andererseits sah er die Einrichtung von Stipendien als einen Schritt hin zur Gewährleistung des Weltfriedens und zur Weltverbesserung. Die Stipendien sollten dazu beitragen, dass Führungskräfte, die bereit waren, sich für ihre Mitmenschen einzusetzen, für ihre Aufgaben durch die akademische Ausbildung in Oxford und den Austausch miteinander in besonderer Weise vorbereitet und motiviert würden.

Rhodes sah diese Führungsaufgaben seinerzeit in erster Linie bei den angelsächsisch geprägten Nationen, zu denen er dann aber noch vor Eintreffen der ersten Stipendiaten auch Deutschland zählte.

Seit 1903 kommen inzwischen jährlich mehr als 90 Stipendiaten und Stipendiatinnen nach Oxford; die Stiftung ist auf viele andere Länder der englisch-sprachigen Welt ausgedehnt worden. Eine Erweiterung auf andere europäische Staaten hat sich als nicht praktikabel erwiesen. Die Vergabe an deutsche Studenten wurde aufgrund der politischen Lage von 1914 bis 1932 und von 1939 bis 1970 unterbrochen. Nicht zuletzt deshalb haben die Stipendien in Deutschland nie die Sonderstellung erlangt, die sie bis heute in den englischsprachigen Ländern haben. Zu den bekanntesten ehemaligen deutschen Stipendiaten zählen Adam von Trott zu Solz, der als Teilnehmer am 20. Juli 1944 ermordet wurde, und Fritz Schumacher, Autor des Buches "Small is beautiful".

Die Stipendiaten werden auch heute noch nicht nur aufgrund ihrer nachgewiesenen Studienleistungen ausgewählt, sondern auch danach, ob sie den im Testament des Stifters festgelegten übrigen Kriterien entsprechen die im einzelnen im Merkblatt aufgeführt werden. Neben den Leistungsnachweisen und den von den von den Bewerbern benannten Gutachtern einzuholenden Gutachten ist deshalb das Interview mit dem Auswahlausschuß von großer Bedeutung.

In diesem Interview, das etwa eine halbe Stunde dauert, versucht der Ausschuß sich ein Bild von den Bewerbern, ihren Vorstellungen und ihrer Denk- und Argumentationsweise zu machen. Dem Aussschuß gehören Mitglieder aus unterschiedlichen Bereichen des öffentlichen Lebens an, auch von außerhalb der Universität, sowohl ehemalige Stipendiaten wie Nichtstipendiaten. Eine gezielte Vorbereitung auf dieses Interview ist nicht möglich, weil jedes etwas anders abläuft.

Bewerber sollten sich möglichst frühzeitig mit den Besonderheiten des Oxforder Systems vertraut machen, vor allem wenn sie ein spezielles Forschungsvorhaben verwirklichen wollen.